Website Texter und Website Texte – Die wichtigsten Tipps

Website Texter Webstie Text Dr. Ralf Friedrich Online-Texter Texter Chemnitz Texter Leipzig

Vermehrt suchen Websitebetreiber für ihre Website Texter, die ihnen helfen, das geschriebene Wort mit Funktionalität zu füllen. Nicht nur kommunikativ sollte ein Website-Text sein, auch suchmaschinenoptimiert, nutzerfreundlich und vor allem schnell zu erfassen.

Wir verraten dir die wichtigsten Tricks der Website Texter

und beginnen sofort mit dem ersten.

1. Website Texter definieren Rechtschreibung neu – oder: aus Websitetexter wird Website Texter

Du liest das Wort Websitetexter auf dieser Seite in getrennter Schreibweise als „Website Texter“. Das liegt an der Suchmaschinenoptimierung dieses Blogbeitrags. Er soll unter anderem über die Suchfeldeingabe „Website Texter“ gefunden werden. Dafür muss der Begriff auch in der entsprechenden Schreibweise im Text vorhanden sein.

Verkaufst du beispielsweise Motorradhelme über eine Online-Plattform, solltest du innerhalb deiner Texte auch die Schreibweise „Motorrad Helme“ berücksichtigen. Eventuell stört dich an dieser Stelle die Schreibweise, doch stelle dir bitte auch die Frage, was dir wichtiger ist: Eine gymnasiale Rechtschreibung oder bei Google gefunden zu werden(?).

Beim Texten für Websites kommt es auf mehr an als auf schönen, formvollendeten Stil. Die Texte auf deiner Website beeinflussen, welche deiner Besucher zu deinen Kunden werden. Gemessen wird das an verschiedenen Punkten, wie z. B. der Struktur und Länge des Textes, dem Aufbau und der Wortwahl.

Damit du dich in Ruhe auf all das konzentrieren kannst, zeigen wir dir die 5 häufigsten Fehler bei Webseiten-Texten, die du ohne Weiteres vermeiden kannst.

2. Kille Begrüßungsfloskeln in Webseiten-Texten

Geschäft begrüßen dich nicht mit „Willkommen in unserem Schaufenster“. Statt auf diese Weise Zeit zu verschwenden, präsentieren sie die zum Verkauf stehenden Artikel und lenken deine Aufmerksamkeit auf Aktionen wie den „Sommerschlussverkauf“.

Ebenso wenig sinnvoll ist es, die Leser auf deiner Website mit „Herzlich willkommen auf unserer Website und hallo“ zu begrüßen. Damit riskierst du, dass deine Leser gar nicht erst Interesse für deine Artikel, Dienstleistung usw. entwickeln – sie erfahren nichts darüber – und klicken direkt weiter.

Es sollte sofort klar werden, was du den Besuchern auf deiner Seite anbietest. Erfahrene Website Texter setzen Überschriften oder Teaser geschickt ein, um Besucher neugierig zu machen. Stell dich, dein Unternehmen oder Produkt kurz und attraktiv vor und deine Leser fühlen sich von ganz allein willkommen.

3. Achte auf die Optik

Deine Leser werden eine aufgeräumte Webseite lieben, die ihre Informationen in kleinen und überschaubaren Häppchen anbietet. Folgende Extreme gilt es daher zu vermeiden:

  • Trostlose Textwände: Ein Text ohne jede Struktur durch Absätze oder Zwischenüberschriften wirkt wie eine Wand, durch die deine Leser nicht hindurch kommen. So eine textlastige Seite bietet kaum Mehrwert und hinterlässt keinen Eindruck beim Leser. Erstelle Website Texte stattdessen in Absätzen. Beachte hierbei das Maximum von fünf Zeilen pro Absatz.
  • Poesiealben ohne Mehrwert: Zwar können auch Bilder Informationen in sich tragen und einen Text optisch aufwerten. Zu viele Bilder ohne den notwendigen Kontext sagen jedoch nichts aus und erregen auch nicht das Interesse deiner Leser. Professionelle Website Texter erstellen Informationsblöcke, die ebenso wenig interpretiert werden müssen wie eine treffende Grafik oder ein passendes Bild.

Bei der Gestaltung deiner Website kommt es darauf an, das richtige Gleichgewicht zwischen beidem zu finden. Präsentiere die wichtigsten Informationen gut und schnell auffindbar in einem übersichtlich gegliederten Text. Verwende lieber mehr Absätze und Zwischenüberschriften, als zu wenige. Für eine ansprechende Gestaltung wähle wenige, aber thematisch relevante Bilder. Gemeinsam mit diesen Bildern soll dein Text eine klare Botschaft vermitteln.

4. Webite Texter gestalten und pflegen einen aktiven Blog

Dein Blog dient dazu, dich und dein Unternehmen aktiv, engagiert und kunden- bzw. lesernah zu präsentieren. Viele Website Texter offerieren ihren Kunden, den kompletten Blog zu erstellen und ihn als fertiges Konstrukt zu übergeben. Zumeist verweisen sie auch darauf, dass dieser nachhaltig zu pflegen sei. – Und das ist eine Kernbotschaft!

Es nützt nichts, einen Blog für ein Unternehmen (ein sogenannter Corporate Blog) anzulegen, weil das zum guten Marketing gehört und ihn leer stehenzulassen oder ihn mit einem Beitrag von 2015 stehenzulassen.

Wähle die Themen für deinen Blog nicht nur nach deinen Interessen und Kenntnissen. Frage dich, welchen Mehrwert du deinen Lesern bieten kannst. Interessierte Besucher sind dankbar für gut recherchierte Fachinformationen, Tipps, Anleitungen oder Rezensionen.

Bietest du Hilfe für IT-Themen, dann blogge NICHT über die Tücken des Programmierens. Das wissen deine Leser bereits. Teste und bewerte ein neu erschienenes Programm, blogge über Probleme deiner Kunden und teile die gefundenen Lösungen.

Vermeide, ausschließlich News aus deiner Firma auf deinem Blog zu posten (z. B. „Wir haben einen neuen Praktikanten“, „Heute eingetroffen: Unsere neue Schreibtischplatte“). Sie können ein Bestandteil deines Contents sein, sind allerings vorrangig interessant für deine Bestandskunden.

5. Zu wenig Content ist das Ende deiner Webseiten-Texte

Die Besucher deiner Website sind nicht nur auf der Suche nach Informationen. Sie suchen Antworten auf Fragen und Lösungen für Probleme. Bietet deine Seite diese Hilfe nicht an, haben die Besucher keinen Grund mehr, auf deiner Website zu bleiben.

Im Umkehrschluss ist das der Grund, weshalb erfolgreiche Websites tendentiell ein immer umfangreicheres Textangebot liefern als deren Mitbewerber. Mehr Text bietet mehr Möglichkeiten, den Nerv deiner Besucher zu treffen und zu bieten, was die interessiert. Informationen, die deine Besucher nicht benötigen, können sie überspringen, wenn dein Text gut strukturiert ist.

Stelle dir daher immer die Frage: Was würdest du als potentieller Besucher deiner Website, Leser oder Kunde gern wissen wollen? Die Antworten kannst du direkt im Text deiner Webseite unterbringen.

6. Website Texter überlassen den Leser nicht seiner Selbst

Das Ende deines Textes ist nicht das Ende deiner Webseite. Nach dem Lesen eines Website Textes wechselt dein Leser in die Orientierungsphase (zurück) und fragt sich, was er als nächstes (auf deiner Seite) tun kann.

An dieser Stelle sagt ein Website Texter dem Leser, welche weiteren Möglichkeiten ihm offenstehen. Das erreicht durch eine Handlungsaufforderung (Call to Action).

Auf deiner Website sprichst du deine Leser übe einen CtA direkt an und sagst ihnen, was sie am besten jetzt sofort mit ihrem neuen Wissen anfangen sollen.

Entwirf einen Button mit der Aufschrift

  • „Sag uns deine Meinung!“
  • „Nehmen Sie Kontakt auf und erhalten sie ein unverbindliches Angebot!“
  • „Sei immer up-to-date und melde dich heute noch für unseren Newsletter an!“

Der Inhalt deines Call to Action hängt davon ab, welches Ziel du mit deiner Website verfolgst und was du dir von deinen Lesern bzw. Kunden wünschst. Von der Kontaktaufnahme über Empfehlungen bis hin zum Kauf kann das alles sein. Überlege, was du haben willst und fordere deine Leser dazu auf, es dir zu geben.

Der Call to Action dient deinen Lesern als Entscheidungshilfe in der Orientierungsphase. Statt darüber nachzudenken, was als Nächstes zu tun ist, brauchen sie nur noch „Ja“ sagen und die vorgeschlagene Handlung ausführen. Die Wahrscheinlichkeit, dass sie sich tatsächlich registrieren oder kommentieren, steigt nachweislich.

Mehr Informationen zum Thema Call to Action findest du in unserem Guide zu den wichtigsten Marketingbegriffen für Texter. Ferner empfehlen wir dir unsere Tipps zum Schreiben und unseren Artikel über die Gründe zum Bloggen.

Know-How für Website Texter: Die Phasen der Besucherorientierung auf einer Webseite

(Exkurs: Solltest du dich fragen, weshalb hier regelmäßig zwischen der Schreibweise Website und Webseite gewechselt wird: KLICKE HIER.)

Der erste Eindruck entscheidet, ob wir einen Menschen sympathisch finden oder nicht. Genau so ist das auch mit Webseiten. In den ersten Sekunden auf deiner Seite entscheiden Webseitenbesucher, ob sie bleiben möchten.

Die meisten Webseitenbesucher lesen den Text auf deiner Seite nicht, sondern scannen, überfliegen und durchforsten ihn nach den Informationen, die für sie interessant erscheinen. Daher ist es umso wichtiger, die Tricks der Website Texter zu beherrschen und anzuwenden.

Wort für Wort lesen Webseitenbesucher nur dann, wenn die Webtexte sie relevant (und bestenfalls unterhaltsam) sind. Damit sich deine Besucher auf deinen Content einlassen, solltest du ihn für das Lesen am Bildschirm aufbereiten. Damit das klappt, stellen wir dir heute die 5 Phasen des Website-Besuchs vor, welche die Besucher durchlaufen.

1. Phase: Die Lage sondieren

Beim Betreten deiner Website betrachtet dein Besucher die gesamte Webseite (Website vs. Webseite). Dabei versucht er, sich seine wichtigsten Fragen zu beantworten:

  • Wo bin ich?
  • Was gibt es hier?
  • Finde ich hier, wonach ich suche?
  • Wie und wo kann ich navigieren?

Am besten bietest du intuitive und sinnvolle Möglichkeiten zur Navigation auf deiner Website. Zwar ist ein hübsches Design ansprechend, jedoch sollte das Hauptaugenmerk auf Usability, sprich Nutzerfreundlichkeit, liegen. Je schneller deine Besucher die Navigation verstehen, umso wahrscheinlicher ist es, dass sie finden, wonach sie suchen und sich länger auf deiner Seite aufhalten.

Das ist sehr wichtig, denn eine anstrengende und unübersichtliche Navigation schreckt ab. Dein größtes Problem ist nämlich…

Webseitenbesucher sind ungeduldig

Sie haben schlichtweg weder Lust, noch Zeit, sich in die Struktur deiner Seite einzuarbeiten. Webnutzer sind ungeduldig und bewerten Seiten sehr schnell im Hinblick auf ihre Seriosität. Im Schnitt hast du maximal 10 Sekunden Zeit, deine Besucher zu überzeugen.

2. Phase: Das Urteil fällt – Webseitenbesucher als Richter

Jeder Besucher fällt nach wenigen Sekundenbruchteilen ein Urteil über deine Website, auch dann, wenn er sie nicht einmal erreicht. Gehen wir davon aus, ein Nutzer entscheidet sich, deine Website zu besuchen, kann bereits die Ladezeit darüber entscheiden, ob er auf deiner Seite nach den gewünschten Informationen sucht oder den Vorgang abbricht.

Ist diese Hürde überwunden, folgt der Blick auf das Layout.

Ein ansprechendes Layout

Das Layout deiner Website bestimmt maßgeblich den ersten Eindruck deiner Besucher. Häufig nehmen sie andere Elemente als Erstes wahr, als du selbst denken würdest.

Internetuser folgen beim Betrachten einer Seite dem „F-Muster“. Zuerst sieht der User sich Elemente am oberen horizontalen Balken des „F“s an, danach diejenigen entlang des kürzeren Balkens darunter. Erst danach fällt die Aufmerksamkeit den Elementen auf der linken Seite des Bildschirms zu. Elemente auf der rechten Seite werden vernachlässigt.

Texter Chemnitz Texter Leipzig Ghostwriter Ghostwriter gesucht Ghostwriter Blog

Dieses Muster gilt nur, solange der User keine Zahlen oder Preise auf deiner Seite sucht. Dann wandert sein Blick nämlich wild durch den Text und er scannt nach den gewünschten Informationen.

Achte darauf, dass dem Webseitenbesucher die wichtigsten Informationen zuerst ins Auge stechen. Es bietet sich an, deine Seite von Freunden und Bekannten vorab testen zu lassen und bei größeren Projekten sogar Testpersonen zu bezahlen.

Eine gut lesbare Schrift

Die Schriftart auf deiner Website sollte vor allem angenehm und leicht lesbar sein. Lege Wert auf hohen Kontrast. Zwar dient die Schriftart auch als Designelement, jedoch ist es gewinnbringender, bei der Auswahl eher konservativ zu bleiben. Du läufst sonst Gefahr, dass deine Texte zu anstrengend zu lesen sind und dich deine Besucher deswegen verlassen.

Angenehme farbliche Gestaltung

Gestalte deine Website farblich so, dass sich ein stimmiges und sinnvolles Gesamtbild ergibt. Bestimmte Gruppen von Content (Links, Überschriften, …) sollten immer die selbe Farbe bekommen. Das erhöht ihren Wiedererkennungswert und macht die Navigation leichter.

Lasse dich hierbei von Grafikern und Webdesignern beraten. Website Texter unterstützen mit ihrer Arbeit das Design, indem sie Texte in der Länge anpassen.

3. Phase: Lesen… zumindest ein bisschen

Internetuser lesen erschreckend wenig. Die meisten, nahezu 80%, überfliegen und scannen den Text nur nach relevanten Informationen. Das ist auch nicht sonderlich überraschend, denn Lesen am Bildschirm ist anstrengend für die Augen und gut gegliederte Texte laden dazu ein, nur die Überschriften zu durchforsten.

Deine Besucher betreiben “sampling”

Die Vorauswahl durch Scannen der Texte wird „sampling“ genannt. Zu Deutsch bedeutet das „Auswahl“ oder „Stichprobe“. Anhand ihrer Stichproben schließen deine Besucher auf die Qualität des gesamten Textes bis hin auf die der gesamten Website.

Dein Ziel sollte es sein, eine große Informationsdichte in deinem Content zu gewährleisten und eine durchgängig hohe Qualität zu erhalten.

So empfinden deine Besucher deine Inhalte als „satisficing

Solange die User deinen Websitetexten genügend Informationen entnehmen können, werden sie weiterlesen. Fällt der Informationsgehalt ab, springen sie zum nächsten Abschnitt und lesen wiederum solange, bis sie nichts relevantes mehr finden usw.

Dieser Vorgang bei Auswahlprozessen wird ++als „satisficing“ (Anspruchserfüllung) beschrieben. Er setzt sich aus den beiden englischen Begriffen „satisfying“ (befriedigend) und „suffice“ (genügen) zusammen. Je besser dein Content recherchiert ist und je mehr Informationen deine Besucher ihm entnehmen können, umso mehr werden sie davon auch tatsächlich lesen, bevor sie nichts mehr finden und weiter springen.

Trotzdem wird dabei ein großer Teil ignoriert. Er ist schlichtweg nicht relevant genug, denn „satisficing“ ist eine sehr individuelle Angelegenheit. Du solltest viel Feingefühl dafür entwickeln, was deine Besucher sich fragen und von dir wollen und ihnen auch genau das anbieten, wenn sie deinen Content in Gänze lesen sollen.

4. Phase: Vertrauen fassen

Erfahrene User wissen, worauf sie im Internet achten müssen. Um sie für dich und deine Website zu begeistern, musst du ihnen vertrauenswürdig gegenübertreten.

Egal, ob du etwas verkaufen, die Leute zum Kommentieren bewegen oder von ihnen engagiert werden willst: Sorge für Transparenz auf deiner Seite. Zeige deinen Besuchern, wer du bist und wer mit dir zusammen an der Seite arbeitet.

Auch Referenzen von anderen Seiten und deren Betreibern sorgen dafür, dass du vertrauenswürdiger wirkst.

Thematisiere die Sorgen oder Probleme deiner Nutzer. Es ist ebenfalls von Vorteil, auf Kundenfeedback in Kommentaren einzugehen, auch wenn es negativ ausgefallen sein sollte. Es zeigt, dass du deine Seite pflegst und auf die Kritik deiner Besucher eingehst, anstatt sie abzuschmettern. Sie werden merken, dass dein Service ausgebaut wird und eher auf deine Seite zurückkehren.

5. Phase: Teilen oder nicht teilen

Jeder Besucher, der auf deiner Seite verbleibt, möchte wissen: „Was ist zu tun?“ Ein Call to Action wird ihnen dabei helfen, mit deiner Seite zu interagieren. Dabei reichst du ihnen durch Share Buttons die Möglichkeit zum Teilen deiner Inhalte oder sagst ihnen direkt, was sie als nächstes tun könnten, z. B.:

  • “Melde dich für unseren Newsletter an!”
  • “Jetzt Preise vergleichen!”
  • “Sag uns deine Meinung!”

Website Texter setzen zudem auf Verlinkungen innerhalb der Texte. Ein perfektes Beispiel für diese Form der Nutzerfreundlichkeit findest du in jedem Wikipedia-Artikel.

Mit unterhaltsamen, informativen und zielgruppenorientierten Beiträgen bist du auf der sicheren Seite. Wie du solche Artikel verfasst, erfährst du in unseren 10 Tipps, wie man gute Blogartikel schreibt.