Online-Texter – Die wichtigsten Begriffe für deinen Erfolg als Online-Texter

Website Texter Webstie Text Dr. Ralf Friedrich Online-Texter Texter Chemnitz Texter Leipzig

Online-Texte folgen Regeln. Sie funktionieren anders als belletristische Texte, Lyrik oder klassische Dramen. Selbst Artikel, die in Zeitungen abgedruckt werden und dort eine hohe Erfolgsquote erzielen, müssen online nicht annähernd gleiche Zahlen erreichen. Damit nicht nur du als Online-Texter erfolgreich bist, sondern auch deine Online-Texte nachhaltig gelesen werden, benötigst du einen Grundstock an Informationen, die sich in wenigen Wörterbereichen bündeln lassen.

Wir haben für dich die 15 wichtigsten Begriffe zusammengefasst, die du als Online-Texter kennen solltest, um beispielsweise im Contentmarketing Fuß zu fassen.

Wörterbereich für Online-Texter: Suchmaschinenoptimierung

1. SEO (für Online-Texter)

SEO ist die Abkürzung für „Search Engine Optimization“ (zu Deutsch: Suchmaschinenoptimierung). Sie beschreibt die Vorkehrungen, die du treffen kannst, damit eine Website für Suchmaschinen besser auffindbar wird und bevorzugt in Ergebnislisten angezeigt wird.

Unter SEO fallen sowohl die Optimierung inhaltlicher und programmiererischer Aspekte einer Website („onpage“), als auch die Vernetzung der Website mit anderen Seiten („offpage“). Da Google anhand etlicher Faktoren die Relevanz einer Website für eine Suchanfrage berechnet, ist es von großem Vorteil, eine Website entsprechend attraktiv zu gestalten.

Für Online-Texter ist es besonders wichtig, den Kern des eigenen Geschäfts zu verstehen und zu beherrschen. Das bedeutet, es ist durchaus sinnvoll, einige technische Aspekte zu kennen, doch sind es vor allem Punkte, die den Online-Text an sich betreffen, die du nachhaltig beachten solltest.

2. Überschriften in SEO-Texten bzw. Überschriften in Online-Texten

Der Titel sollte bereits das tatsächliche Thema beinhalten, das zugleich das Main-Keyword stellt (dazu weiter unten mehr). Ebenso ist der Titel des Online-Textes dazu geschaffen, potenzielle Leser zu Klicken zu verleiten. Eine Formulierung wie „5 Tipps für höhere Klickraten“ ist nicht schlecht, doch „Klickrate erhöhen – so geht’s!“ klingt sicherer.

Überschriften in Online-Texten gliedern sich entsprechend ihres Rangs, d. h.:

Der 1. Rang ist der Titel. Bezeichnet wird diese Überschrift mit „H1“. Das „H“ steht für „Header“.

Rang 2 trägt die entsprechende Bezeichnung „H2“. Diese Überschriften dienen als Hauptüberschriften innerhalb des Textes. Gute Online-Texter halten sich an eine Regel: á 500 Wörter nur eine Überschrift dieser Kategorie.

Überschriften des dritten Rangs (H3) können in Online-Texten beliebig oft eingesetzt werden, um den Text zu gliedern. Unterüberschriften zu diesen bilden jene der Kategorie H4, H5 usw.

WICHTIG: Binde das Haupt-Keyword eines Online-Textes bestmöglich in die Überschriften ein, um die für Suchanfragen sichtbar zu werden.

3. Bilder, Multimedia und Alt-Attribute

Jedes Bild, das du in den Online-Text einfügst, wird von Suchmaschinen gesondert erfasst. Jedes Bild besitzt zudem ein Alt-Attribut, das mit Textbausteinen gefüllt wird, die es umschreiben. Aus Gründen der Suchmaschinenoptimierung hat es sich ergeben, die wichtigsten Keywords zu nutzen, um damit die Alt-Attribute auszufüllen.

Ein Beispiel von www.sprachetrifftpsyche.de und www.ralf-friedrich.com: Auf beiden Seiten sind Fotos von Dr. Ralf Friedrich abgelegt. Diese beinhalten alle mehrere Begriffe in der Alt-Attributierung; besonderer Wert wird darauf gelegt, dass „Dr. Ralf Friedrich Chemnitz“ darin vorkommt. Somit werden Suchmaschinenanfragen nach Dr. Ralf Friedrich verstärkt Seiten anzeigen, auf denen entsprechende Bilder verarbeitet sind. – Das Ziel der Suchanfragendominanz wird damit schneller erreicht als ohne taktisches Nutzen des Alt-Attributs.

4. Keywords

Bei der Optimierung deiner Texte für das Internet und Suchmaschinen sind Keywords essentiell. Keywords sind Schlüsselbegriffe oder Wortkombinationen, die von Nutzern im Internet gesucht werden. Anhand der Keywords werden den Nutzern dann die relevanten Suchergebnisse angezeigt.

Möchtest du also bspw. Jacken verkaufen, solltest du den Begriff „Jacken“ prominent in die Texte deiner Website einbauen. Gleichzeitig ist Keyword nicht gleich Keyword.

Trotzdem ist Vorsicht geboten: Ist die Keyword-Dichte zu hoch, werden die meisten Suchmaschinen das registrieren. Das Zuspammen einer Website mit passenden Keywords hat früher einmal zu besseren Rankings in den Suchergebnissen geführt. Unterdessen reagieren Google und Co. jedoch allergisch darauf und markieren im schlimmsten Fall die komplette Seite als Spam.

Short-Tail-Keywords

Als Short-Tail bezeichnen Online-Texter kurze Keyword-Phrasen , wie „Jacke“ oder „Jacke kaufen“. Auch Namen und Nachrichtentitel werden derart beschrieben und erreichen in der Regel ein hohes Suchvolumen.

Für dich als Online-Texter bedeutet das, diese Keywords zwar zu nutzen, allerdings vorab zu recherchieren, wie hoch die Konkurrenz zu den einzelnen Begriffen ist.

Long-Tail-Keywords

Long-Tail-Kewords sind Suchanfragen, die komplexer und länger sind, als Short-Tail Keywords. „Honig aus biologischem Anbau“ oder „Bester Fotograf in Leipzig und Umgebung“ entsprechen diesen.

Long-Tail-Keywords sind schwieriger in Texte einzubinden als Short-Tails, werden allerdings auch gehäufter gesucht. Der Hintergrund liegt in der seit 2018 zunehmenden Nutzung der Mikrofonfunktion zum Absenden von Suchanfragen. User sprechen häufiger komplette Sätze und Fragestellungen ein, was auch den Aufbau zukünftiger Texte beeinflussen wird.

5. Textlänge

Online-Texter schreiben verschiedene Online-Texte mit unterschiedlichen Wortmengen. Beliebt sind:

  • 150 Wörter für Teaser,
  • 300 Wörter für kurze Beschreibungen,
  • 500 Wörter für kleinere Beiträge,
  • 1000 Wörter für Artikel,
  • 1000+ Wörter für ausführliche Beschreibungen.

In den letzten Jahren finden sich verstärkt Texte mit 1000 und mehr Wörtern auf den ersten Rängen der Suchmaschinenergebnislisten wieder.

6. Content

Content ist alles, was du auf einer Website finden kannst: Texte, Bilder, Videos, Listen, Grafiken und alle anderen Formate. Guter Content zeichnet sich – theoretisch – dadurch aus, dass er sich umfassend mit einem Thema auseinandersetzt und einem konkreten Fokus folgt.

Theoretisch entscheiden Leser, ob der vom Online-Texter produzierte Content „gut“ ist. – Die Realität deutet hingegen auf etwas anderes. Häufig definieren Auftraggeber, ob und inwiefern sie mit Online-Texten zufrieden sind. Das kann z. B. daran liegen, dass die produzierten Online-Texte schlichtweg nicht gut sind oder an der vorab definierten Contentstrategie, der auch die Zielgruppenansprache sowie ein Briefing innewohnen, vorbeigehen.

Allerdings kann es auch sein, dass Auftraggeber den Leser (und somit potenziellen Neukunden) nicht sehen und von ihren bisherigen (Offline-)Kundenerfahrungen ausgehen. Das führt viele Online-Texter nicht selten in ein Dilemma: Die Entscheidung, ob du für den Leser oder den Auftraggeber schreibst.

Tipp: Wenn dir dein Kunde nicht vertraut, kannst du nicht richtig arbeiten. – Entscheide, ob ihr euch neu zusammensetzt und an der Strategie arbeitet oder euch trennt.

Authentischer Content

Die meiste Freude haben deine Leser an Content, der nützlich und attraktiv für sie ist. Verstelle dich nicht und versuche auch nicht, deine Texte Übergebühr für Suchmaschinen zu optimieren oder deine Leser zu irgendwelchen Aktionen zu bewegen. Sie merken das und fühlen sich im schlimmsten Fall manipuliert, sodass sie deine Seite verlassen.

Schreibe in einem Stil, mit dem du dich wohl fühlst. Dann brauchst du auch nicht tricksen oder alles der Optimierung wegen bis ins letzte Detail kalkulieren.

Content-Republishing

Die Wiederverwertung bereits bestehenden Contents nennt man Content-Republishing. Dabei werden ältere Inhalte neu aufgegriffen, neu aufbereitet und neu veröffentlicht.

Es ist z. B. möglich, Texte, Bilder, Videos usw. zu überarbeiten und in ein neues Format zu übertragen. Produzierst du guten, authentischen Content, den deine Leser mögen, lohnt es sich, ihn in solchen neuen Formaten an weitere Leser zu verteilen.

Zusatztipp: Google liebt Aktualisierungen und bewertet diese im Ranking entsprechend positiv. Beachte bitte, dass ein bereits geschriebener Artikel nicht kopiert und nur minimal verändert werden sollte. Der daraus entstehende Dublicate Content killt dein Ergebnis-Ranking bei allen Suchmaschinen.

Evergreen Content

Inhalte, an denen deine Leser dauerhaft interessiert sind, heißen „Evergreen Content“. Dabei handelt es sich um „zeitlosen“ Content, der unabhängig von seinem Erscheinungsdatum für den Leser nützlich ist. Beispiele dafür sind Interviews, Kochrezepte oder historische Inhalte.

Es lohnt sich, immer wieder auf diese Evergreens zu verweisen oder einen weiteren Artikel daran anzuschließen (siehe Content-Republishing).

7. Flesch-Wert

Der Flesch-Wert ist ein Lesbarkeitsindex, der die Lesbarkeit eines Textes mit Punkten zwischen 0 und 100 bewertet. Dabei werden leicht zu lesende Texte wie Kinderbücher mit 90 – 100 Punkten bewertet, schwere Lektüre alter Philosophen erhält eher Werte, die gen 0 gehen.

Für diese Bewertung wird ein mathematisches Verfahren herangezogen, das insbesondere Faktoren wie die durchschnittliche Anzahl der Silben pro Wort sowie die Anzahl der Wörter pro Satz berücksichtigt.

Die Vergleichssprache für die Bewertung von Texten mit dem Flesch-Index ist Englisch. Dort gilt ein Wert von 60 oder 70 für einen Text auf einer Website als optimal. Da im Deutschen längere Wörter und Sätze üblich sind, erhalten sie in der Regel eine etwas niedrigere Wertung.

Der Flesch-Wert ist ein gutes Hilfsmittel, um zu überprüfen, ob deine Texte leserfreundlich gestaltet sind. Dennoch ist er kein (als absolut anzunehmender) Indikator für die Qualität eines Textes.

Im Zweifelsfall kann der Flesch-Wert aber auch schon hilfreich sein, indem er dich animiert, ein paar Absätze in deinen Text einzufügen oder einfachere Wörter zu benutzen.

Profi-Tipp: Schreibe im Aktiv. Der Flesch-Wert reagiert negativ auf Passivkonstruktionen. Davon abgesehen steigt die Absprungrate von Lesern, je höher die Zahl der Passivkonstruktionen ist.

Wörterbereich für Online-Texter: Werbung

Ein Online-Text muss beworben werden. Hierfür stehen dir vornehmlich zwei Hilfsmittel zur Verfügung: der Teaser und die Meta Description.

7. Teaser

Teaser funktionieren genauso wie Filmtrailer: Der Zuschauer erfährt in einer kurzen Zusammenstellung, worum es im Film geht.

So dienen Teaser als kurze Werbetexte, die Lust auf den Inhalt der gesamten Website machen und zum Anklicken animieren sollen. Im Prinzip ist die Meta-Description deiner Website der Teaser für ihre Inhalte.

Der Teaser liefert dem Leser Gründe, weshalb er sich den gesamten Online-Artikel ansehen soll. Aufgrund seiner Kürze erspart er dem Leser viel Zeit, all diese Gründe und Informationen aus dem eigentlichen Artikel heraussuchen zu müssen. Daher steht er entweder über dem eigentlichen Online-Text oder ist in einen anderen Online-Artikel werbefördernd eingebettet.

8. Meta Description

Eine Meta Description beschreibt den Inhalt eines HTML-Dokuments. Während sie vor einigen Jahren noch in den Quellcode einer Seite geschrieben werden musste, übernehmen das inzwischen intelligente Tools.

Die Meta Description liefert Suchmaschinen die wichtigsten Informationen zur Website und wird als kurze Inhaltsangabe in der Ergebnisliste von Google und Co. angezeigt. Google bezieht die Meta-Tags auch in die Ergebniskategorisierung deiner Seite ein, d. h., keine Meta-Description = kein hoher Rang.

Die Qualität der Meta Description entscheidet darüber, ob potentielle Leser die Seite anklicken oder nicht. Sie sollte den Leser unbedingt neugierig machen und Auskunft über den Inhalt geben. Dafür stehen bis zu 157 Zeichen zur Verfügung. Alles darüber hinaus wird automatisch gekürzt.

Online-Texter sehen inzwischen davon ab, eine klangvolle Meta-Beschreibung zu formulieren. Nutze in ihr das Main-Keyword und eine punktgenaue Zusammenfassung des Inhalts in nur einem Satz. Sollte dir das nicht gelingen, kann auch eine Aneinanderreihung der Schlüsselbegriffe der Seite eine Übergangslösung darstellen.

Wörterbereich für Online-Texter: Seitenaktivität

9. Above the fold

Der Begriff „above the fold“ bezeichnet den Bereich, den der Nutzer beim Besuchen einer Website als Erstes und ohne zu scrollen zu sehen bekommt. Es ist ratsam, dem Nutzer Inhalt und Mehrwert der Website in wenigen knappen Botschaften zu präsentieren.

Hier das Beispiel unserer Seite. Die Bildsprache zeigt Ralf beim Schreiben (oder allgemein beim Arbeiten). Dazu passend die Aussage zum Kerngeschäft des Unternehmens: Wir schreiben Texte zu Inhalten, die uns vorgegeben werden. Darunter eine prägnante Angabe des Berufsfeldes und eine Option, weiterzuklicken.

Für Nutzer, die am Laptop oder allgemein am PC sitzen, erscheint am unteren Bildrand eine Menüauswahl der Inhalte, die auf der Seite konsumiert werden können. Deren Betätigung erfordert, je nach Bildschirmgröße, häufig bereits ein Scrollen und führt aus dem Header-Bereich der Website hinaus.

10. Below the fold

„Below the fold“, also in dem Bereich, der nach dem Scrollen sichtbar wird, folgt umfangreicher und detaillierter Inhalt. Er kann (und sollte) auf speziellere Bedürfnisse zugeschnitten sein. Zugleich ist alles „below the fold“ der Arbeitsplatz des Online-Texters. Hier wirst du den Content produzieren, der „above the fold“ nur geteasert wird.

11. Call to Action (CTA)

Ein Call-to-Action, kurz CTA, ist eine an den Leser gerichtete Handlungsaufforderung. Mithilfe eines CTAs animierst du den Leser zu einer Interaktion, bspw. zum Weiterlesen auf deiner Seite, einem Kauf oder einer Anmeldung. Dies ist auf den zwei folgenden Wegen möglich:

Aktiver Call to Action

Das Lesen einer Website ist ein partiell passiver Vorgang. Nachdem der Besucher damit fertig ist, folgt eine kurze Orientierungsphase. Während sich der Besucher fragt: „Was passiert als nächstes? Was tue ich jetzt?“, kannst du ihm mit einem aktiven Call to Action eine Handlung nahelegen.

Schlage deinen Besuchern Handlungen vor, egal ob sie etwas bestellen oder Kontakt zu dir aufnehmen sollen. Durch einen Call to Action wird es viel wahrscheinlicher, dass deine Leser solche Handlungen auch ausführen

Ein aktiver Call to Action kann so aussehen:

  • Bestellen Sie noch heute!
  • Abonniere unseren Newsletter!
  • Rufen Sie uns an und Sie erhalten eine kostenfreie Prämie.

Passiver Call to Action

Die passiven Call to Actions ergeben sich durch die Interaktionsmöglichkeiten, die deine Website anbietet. Sieht der Leser am Ende deines Artikels ein Kommentarfeld, wird Kommentieren zur Option für den nächsten Handlungsschritt nach der Orientierungsphase. Dazu gehören z. B. auch Links zu verwandten Artikeln oder Kontaktformulare. Diese Optionen sollten natürlich immer zu den Zielen passen, die du mit deiner Website verfolgst.

12. Trigger

Trigger können Grafiken oder Textelemente sein, die deine Besucher anleiten, etwas zu tun. Im Grunde genommen sind Call to Actions solche Trigger. Sie steuern deine Besucher, indem du z. B. ankündigst, was im nächsten Textabschnitt geschieht oder wo sie noch mehr zum Thema finden können. Sie werden den Text entsprechend weiterlesen oder den verwandten Artikel aufrufen.

Lass nicht zu, dass Leser des Online-Textes nicht mehr wissen, was sie noch auf deiner Seite sollen. Gib ihnen mit gut eingesetzten Trigger-Elementen einen roten Faden, mit dem sie durch deine Website navigieren können.

13. Linkbuilding

Onpage – Linkbuilding

Soblad du einen Online-Text verfasst hast, der verschiedene Keywords in sich trägt, ist es ratsam, diese als Verlinkungen zu anderen Online-Texten deiner Website zu nutzen. Wikipedia ist hierbei ein herausragendes Beispiel: Liest du einen Artikel, wirst du innerhalb des Online-Textes Verlinkungen zu weiteren Artikeln finden, um dein Wissen zu vertiefen. – Dadurch wirst du nicht nur durch die Website geleitet, sondern auch darauf gehalten.

Offpage – Linkbuilding

Eine Seite, auf die von anderen Seiten aus verwiesen wird, wird von Suchmaschinen als authentische und verlässliche Quelle gewertet. Daher ist es von Vorteil, wenn du eine hohe Anzahl sogenannter Backlinks auf deine Seite generieren kannst.

Um das zu erreichen, tragen viele Seitenbetreiber ihre Links in Foren oder Kommentarbereichen ein, platzieren Teile ihres Contents auf anderen Seiten, verlinken selbst zu anderen Seiten oder aber sie tauschen bzw. kaufen Backlinks. Diese Vorgehensweise nennt man Linkbuilding.

Die höchste Wahrscheinlichkeit, dass auf deine Seite verwiesen wird, besteht, wenn andere Personen deinen Content als detailliert, gut zu lesen oder ganz allgemein als „relevant“ einstufen. Stark vereinfacht heißt das: Du solltest Inhalte produzieren, die für eine bestimmte Zielgruppe nicht nur spannend sondern (bestenfalls) notwendig sind.

Wörterbereich für Online-Texter: Seitennutzen

Eine Frage geht allen anderen voraus. Es ist die Kernfrage, die sich Suchmaschinenoptimierer, Webdesigner, Online-Texter und Marketer im Gesamten stellen müssen, um erfolgreiche Ergebnisse zu produzieren: Wozu dient die Website?

Der Seitennutzen definiert CtAs, Schreibstil usw. Daraus resultieren zudem zwei Begriffe, die besonders Marketer nutzen werden. Online-Texter sollten sie kennen, um zu verstehen, worauf Marketingpartner abzielen und welchen Zweck auch deine Online-Texte verfolgen (sollten).

14. Bounce Rate

Die Bounce Rate oder Absprungrate gibt an, wie viele Nutzer eine Website besuchen und wieder verlassen, ohne anderweitig mit ihr interagiert zu haben. Eine solche Interaktion kann der Aufruf einer weiteren Seite unter derselben Domain, ein Download, das Abonnieren eines Newsletters usw. sein.

Anhand der Bounce Rate kannst du einschätzen, wie gut das inhaltliche Angebot deiner Website bei deinen Lesern ankommt und ob es sie zum Verweilen anregt. Dabei kann eine hohe Bounce Rate auch bedeuten, dass deine Leser sofort gefunden haben, wonach sie suchten.

Unser Tipp: Binde unter einem Text immer eine Kommentarfunktion oder ein Kontaktfeld ein. Noch besser ist es natürlich, wenn bereits innerhalb des Textes Verlinkungen zu weiterführenden Themen klickbar sind (s. auch „offpage-Optimierung“).

15. Conversion

Als „Conversion“ bezeichnen Online-Marketer das Erreichen eines Marketingziels. Sie erfolgt, wenn ein Besucher etwas tut, was du als Seitenbetreiber als Conversion-Ziel festgelegt hast. Dein Besucher konvertiert vom bloßen Besucher zum Käufer, Abonnenten oder Kommentator.

Die Ziele variieren je nachdem, wozu du deine Seite einsetzt. Nicht jede Seite will etwas verkaufen. Ein Conversion-Ziel kann auch darin bestehen, dass die Besucher sich registrieren, einen Newsletter abonnieren, Artikel in sozialen Medien teilen oder einfach nur deinen Blog lesen. Mit einem Call to Action kannst du sie dazu animieren.

Wichtig ist, dass du ein Conversion-Ziel für deine Seite absteckst. Danach kannst du deine Call to Actions ausrichten und an der Rate der Conversions messen, wie gut sie funktionieren.

Ansonsten…

Für alles rund ums Schreiben empfehlen wir dir unsere Tipps zum kreativen Schreiben und wenn du mehr zum Thema Bloggen erfahren willst, erfährst du von uns, wozu das gut ist und wie das am besten klappt.