Blog schreiben – Wieso es eine gute Idee ist, einen Blog zu schreiben

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Eigentlich betreibt(!) man einen Blog (und schreibt ihn nicht), aber zum besseren Verständnis möchte ich in folgendem Artikel davon sprechen, dass man ein Blog schreiben kann. Obwohl es ein wenig seltsam klingt und textsemantisch kritisch ist, ergibt es durchaus Sinn. Doch dazu mehr im Abschnitt „Einen Blog schreiben: Keywords“.

Thomy Roeckling Wozu einen Blog schreiben Warum einen Blog schreibenDoch genug der Vorrede und zum Kern: Wer das Internet durchstreift, wird früher oder später zu der Erkenntnis gelangen, dass der Großteil der Websites Nachrichtenfriedhöfen gleicht. Sie werden nicht gepflegt, nicht aktualisiert und dienen eher als Web-Visitenkarte, denn als tatsächliche Online-Präsenz. Dieses nachlässige Verhalten der Website-Betreiber birgt Gefahren: Wenig aktuelle Seiten werden von Suchmaschinen eher ignoriert als jene, die regelmäßigen Content liefern. Dazu kommt ein messbarer Fakt: Websites, deren Inhalte regelmäßig erneuert werden, verleiten Besucher eher dazu, ein angebotenes Produkt zu kaufen oder eine beworbene Dienstleistung nachzufragen.

Eine Möglichkeit, dem Verwaisungsprozess der eigenen Web-Präsenz entgegenzuwirken, besteht darin, einen Blog zu schreiben. Welchen Nutzen es weiterführend bringt? Lies weiter!

 

Einen Blog schreiben: Keywords – Oder: „Warum Webtexte manchmal komisch klingen“

Das Thema „SEO“ (Search Engine Optimization; Suchmaschinenoptimierung) geht jeden etwas an, der online für ein Produkt bzw. sein Unternehmen wirbt. Es bedeutet nichts anderes, als seine Website für Suchmaschinen findbar zu machen. Keywords, also Schlüsselwörter (oder auch Schlüsselbegriffe), sind ein Teil der SEO-Strategie.

Dazu ein Beispiel:

Ich möchte, dass meine Website, www.sprachetrifftpsyche.de, bei Google unter anderem dann angezeigt wird, wenn jemand „einen Blog schreiben“ in die Suchmaske eingibt. Gründe für die Suchanfrage können sein,

  1. der Interessent möchte wissen, wie man einen Blog erstellt oder
  2. der Suchende möchte Tipps zum Bloggen allgemein oder
  3. die Suchanfrage dient rein persönlichem Interesse (u. a.).

Ein Teil meines Dienstleistungsangebotes besteht darin, für andere (Personen und Unternehmen) Blogartikel zu schreiben bzw. den kompletten Blog zu betreiben. Es ist mir demnach ein Anliegen, dass meine Seite bei Eingabe des long-tail keywords „einen Blog schreiben“ weit oben in der Liste der Suchergebnisse rangiert. Die Auswertung von Suchmaschineneinträgen verrät mir: Nutzer suchen häufiger nach “einen Blog schreiben” als “einen Blog betreiben”. Entsprechend nutze ich die erste Formulierung in meinen Texten (wie beispielsweise im vorliegenden Beitrag), auch wenn diese meiner sprachästhetischen Auffassung widerstrebt.

 

Bloggen humanisiert deine Marke

Sorgfältig gestaltete Website-Inhalte (z. B. eine Homepage oder eine Landingpage) sind nur wenig dafür geeignet, die persönliche Seite eines Unternehmens darzustellen. Das Bloggen gibt deinem Unternehmen die Möglichkeit, Themen und Anliegen, die für deine Website-Besucher von Interesse sind, anzusprechen. Deine Blogeinträge bieten dir die einzigartige Möglichkeit, deinen Gedanken eine Stimme zu verleihen. So baust du bei deinen Lesern Vertrauen in deine Expertise auf und erhöhst den Sympathiequotienten deiner Marke. Das ist entscheidend, denn frei nach meinem Freund und Leipziger Fotografen Tim Hard:

Kunden kaufen zu 90% die Person und nur zu 10% das Produkt.

 

Blog schreiben hilft bei der Generierung eingehender Links

Eine weitere Strategie im Bereich des SEO ist neben der Verwendung von Keywords das Generieren hochwertiger Inbound-Links zu Ihrer Website. Das bedeutet, dass von anderen Websites auf deine Website verlinkt wird. Wenn du neue Inhalte hinzufügst, die als Ressource für andere Blogger und Medien dienen, beginnst du automatisch, eingehende Links anzuhäufen, da andere Autoren, Kolumnisten, Journalisten oder/und Blogger diese Inhalte in ihren eigenen Artikeln erwähnen und zitieren. Ohne informative Inhalte, die regelmäßig aktualisiert werden, musst du dich darauf verlassen, dass sich Fremdautoren auf deine rundlegenden Website-Texte beziehen.

Einen Blog schreiben hilft dir beim Ranking für Long-Tail-Suchanfragen

Eine Website ohne Blog wird es schwer haben, ein Ranking für Suchanfragen mit mehreren Suchbegriffen (long-tail-keywords) zu erstellen. Eine Business-Website wird oft erfolgreich nach unternehmensspezifischen Schlüsselwörtern (z. B. “Ghostwriter gesucht“) eingestuft. Gleichzeitig hat er bei hochspezifischen Phrasen wie “Guter Blog über erfolgreiches Bloggen” ein schwierigeres Ranking. Je mehr Inhalte du hinzufügst, umso mehr Chancen hast du, für weniger verbreitete, aber letztlich höher konvertierende Keyword-Phrasen zu rangieren.

 

Bloggen erleichtert wertvolle Diskussionen

Blogging gibt Unternehmen die Möglichkeit, mit Kunden und Interessenten in Kontakt zu treten. Es signalisiert den Besuchern, dass du für Kommentare, Feedback und sogar Kritik offen bist. Du kannst diesen Dialog nutzen, um weitere Fragen zu stellen, neue Erkenntnisse über die Bedürfnisse deiner Kunden zu gewinnen und deine Inhalte und Marketinginitiativen auf der Grundlage des Gelernten zu strukturieren.

Du hast Fragen? Kontaktiere mich gern jetzt.

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Ein Blog (und selbst ein einzelner Blogartikel) ist ein großartiges Instrument, ein Unternehmen online zu präsentieren und die eigene Expertise unter Beweis zu stellen. Er unterstützt Aspekte des Vertriebs wie auch des Marketings, führt zu stärkerem Traffic auf deiner Seite und wirkt sich im besten Fall positiv auf die Conversion aus. (Du willst mehr zu diesem Thema wissen? Lies gern unseren Gastartikel auf roeckl.in.)

Tipps zum Blog schreiben

Da es ab und an schwierig ist, die passenden Themen zu finden oder diese in ein angemessenes Format zu bringen, bekommst du hier 10 wichtige Tipps, die dir dabei helfen werden, deinen Blog mit Inhalten zu füllen.

 

1. Im Mittelpunkt steht immer der Leser

Du schreibst deine Artikel immer für den Leser, nicht für dich selbst. Um einen guten Blogartikel zu schreiben, musst du zuerst den Leser und seine Bedürfnisse verstehen. Auf ihnen basieren die Themen, über die du gute Artikel schreiben kannst. Versetze dich in deine Leser hinein und stell dir folgende Fragen:

  • Was will mein Leser erfahren?
  • Wonach sucht mein Leser?
  • Welche Probleme und Sorgen hat er?
  • Wie kann ich ihm weiterhelfen?

Dabei geht es nicht darum, die literarisch schönsten oder künstlerisch wertvollsten Texte zu produzieren. Es geht um Zweckmäßigkeit. Der Zweck von Blogartikeln ist, deine Zielgruppe zu erreichen. Jemandem, der sich selbst gern reden hört, werden deine Leser nicht lange zuhören wollen.

 

2. Finde heraus, was deine Leser gerade bewegt

Durch eine Keyword-Recherche findet man schnell heraus, worüber die Leute gerade sprechen. Die gesuchten Keywords sind ein sicheres Indiz dafür, welche Themen gerade „im Trend“ sind und besprochen werden müssen. Neben Googles Keyword Planer kann man mit dem Keyword Finder und vielen anderen kostenlosen Tools recherchieren, wie oft ein Suchbegriff in verschiedenen Suchmaschinen eingegeben wird.

Thematische Inspiration findest du zudem an vielen anderen Stellen, an denen aktuelle Probleme diskutiert werden:

  • in Magazinen, Zeitschriften oder Büchern
  • auf themenspezifischen Blogs und Websites
  • in Videos und Podcasts und (nicht zu vergessen)
  • über fremdsprachige Quellen.

Man sollte beim Blogschreiben nicht davor zurückschrecken, sich auf solche Quellen zu beziehen. Über die Rezension eines aktuellen Buches werden sich deine Leser freuen, denn du nimmst ihnen damit viel Recherchearbeit ab. Der Verweis auf eine Statistik oder Zitate aus anderen Quellen lassen deinen Artikel glaubwürdiger und seriöser erscheinen.

 

3. Sprich die Sprache deiner Leser

Man kann nur dann gut bloggen, wenn sich die Artikel auch an die richtige Zielgruppe richten. Wer Schminktipps sucht, braucht kein Oxford-Englisch. Mache dir bewusst, wer deine Leser sind und verwende für sie verständliche Formulierungen, um sie anzusprechen. Wichtig ist ein guter Schreibstil. Ein Wust aus Fachbegriffen, Anglizismen oder gar ein grammatikalisch schlechter Artikel schlagen deine Leser in die Flucht.

Witz und Humor sind nie verkehrt. Es kommt aber, wie bei allen Dingen im Leben, auf das richtige Maß an. Humor oder Ironie sind nicht bei allen Themen angebracht. (Mal davon abgesehen, dass nicht jeder einen ironischen Kommentar versteht… Anm. v. Ralf)

Richtig eingesetzt sorgen sie jedoch dafür, dass deine Texte ansprechender werden und deine Leser das Gefühl bekommen, du seist ein e sympathische Person.

 

4. Schreibe den Blogartikel im Aktiv

Aktivsätze wecken Emotionen und regen zum Denken an. Passivsätze hingegen sind schlicht informativ. Wer einen Blog schreibt, möchte nicht nur informieren; er möchte den Leser binden und animieren, weiterzulesen. Verzichte zudem auf Konjunktive und sprich Klartext mit deinen Lesern.

Aktivsätze geben kurz und bündig wieder, was man dem Leser verdeutlichen möchte. Außerdem bringen sie deinen Leser zum Handeln (z. B. zum Teilen deines Artikels oder Kommentieren). Alle passiven Konstruktionen wirken langatmig und einschläfernd. Dazu ein Beispiel:

Langweilig (passiv):

„Indem wir Ihnen unseren 24-Stunden-Chat anbieten, möchten wir garantieren, dass Sie jederzeit gut beraten werden und rundum zufrieden mit unserer Software sein können.“

 

Interessant (aktiv):

„Mit unserem 24-Stunden-Chat garantieren wir Ihnen jederzeit gute Beratung und Zufriedenheit mit unserer Software.“

 

5. Stelle deinen Lesern den Nutzen des Artikels in Aussicht

Der Leser muss sofort verstehen, welcher Nutzen ihm durch einen Artikel zuteil wird. Dazu muss der Artikel vom ersten Moment an zum Lesen anregen: Einer Studie der nngroup zufolge verlassen User eine Website häufig innerhalb der ersten 10-20 Sekunden. In diesen ersten Zeilen eines Artikels musst du also so viel Feuerwerk wie möglich verschießen, damit die Leser bleiben. Das erreichst du z. B. durch:

  • das Einbringen einer überraschenden Statistik
  • eine fesselnde, persönliche Geschichte
  • eine kluge Metapher
  • einen interessanten historischen Zusammenhang
  • ein Zitat.

Von Beginn an muss klar sein, was du dem Nutzer bieten willst. Verdeutliche deshalb , was deinen Leser erwartet. Einen Mehrwert erhält ein Blogartikel, indem du bspw. Praxistipps, Lösungsansätze für konkrete Probleme, Erfahrungsberichte oder bisher unbekannte Informationen ankündigst.

Der Leser muss wissen, was er am Ende des Artikels mit seinem neuen Wissen tun soll. Füge deshalb am besten einen Call to Action ein und lass deine Leser diskutieren, ein Dokument herunterladen oder deinen Artikel in sozialen Netzwerken teilen. Das erreicht man sehr leicht durch spezifische Fragen, diegegen Ende des Artikels gestellt werden.

 

6. Finde eine gute Überschrift

Die Überschrift ist das Herzstück des Artikels. Sie trägt ein Versprechen an den Leser in sich und schürt neben Erwartungen auch Neugier. An allen Stellen, ob in Suchmaschinen oder in den sozialen Medien, ist die Überschrift das Erste, was den Leser erreicht. Der Text muss das Versprechen, das die Überschrift gibt, unbedingt erfüllen. Verspricht die Überschrift also ein Interview oder eine Liste praktischer Tipps, darf der Artikel keine Buchrezension sein.

 

7. Gliedere deinen Text mit Zwischenüberschriften

Das Layout deines Artikels lässt ihn herausstechen. Durch Zwischenüberschriften weiß der Leser auch beim Überfliegen sofort, worum es geht. Sie erhöhen die Lesbarkeit des Textes und lockern ihn in Verbindung mit hervorgehobenen Schlagwörtern, Textkästen oder Listen ungemein auf.

Eine Zwischenüberschrift ist keine Beschreibung des folgenden Textabschnitts, sondern der Anfang eines Spannungsbogens, der im angeschlossenen Absatz fortgesetzt ist. Sie muss ankündigen, was den Leser erwartet und ihn gleichzeitig neugierig darauf machen wie ein guter Filmtrailer.

Ferner dienen sie als Wiedereinstiegspunkte in den Text. Viele User scrollen eine Seite nur hinunter, um Fixpunkte zu filtern. Ansprechende Zwischenüberschriften sollten als diese dienen.

Gute Strickmuster für Zwischenüberschriften wären Befehle, Fragen, die sich der Leser selbst stellen könne, Testimonials oder Konstruktionen mit „Wie Sie …, ohne zu“ oder „Zuerst …, aber dann“.

 

8. Verwende kurze und strukturierte Absätze

Kurze Absätze lassen deinen Artikel aufgeräumt wirken und strukturieren den Inhalt.

Aufbau eines Absatzes:

  1. Eröffnungssatz: Eine konkrete Aussage, die der Leser sofort versteht. Er erfüllt das Versprechen, das die Überschrift gegeben hat und darf Aussagen enthalten, die später relativiert werden.
  2. Nutzenversprechen: Der Leser erfährt, welchen Nutzen er aus den folgenden Informationen ziehen kann.
  3. Ankündigung: Kündige gegen Ende des Absatzes ein Beispiel an, anhand dessen du deine Aussagen belegst. Hierfür dienen Listen, Videos, Whitepaper, andere Artikel etc.

Beim Bloggen ist es wichtig, dass du dich möglichst kurzfasst. Verwende für jeden neuen Gedanken auch einen neuen Absatz.

 

9. Biete ein Potpourri interessanter Formate an

Ein Blog lebt von Ideenreichtum und Abwechslung. Durch unterschiedliche Formate kannst du deinen Lesern immer etwas Neues bieten. Es gibt viele Möglichkeiten, einen Artikel zu gestalten und auch ältere Artikel neu in Szene zu setzen. Einige Beispiele dafür sind:

  • Anleitungen bieten einen konkreten Nutzenaspekt für den Leser.Werden immer wieder ähnliche Fragen zu deinen Inhalten gestellt, bearbeite sie in Anleitungen bzw. – neudeutsch – in „HowTo’s“
  • Rezensionen empfehlenswerter Literatur werten den Blog auf und zeugen von Expertise.
  • Kommentare zu aktuellen Entwicklungen sind eine optimale Möglichkeit, sich zu positionieren und an relevanten Diskussionen teilzunehmen.
  • Checklisten sind ein ähnlich beliebtes Format wie Anleitungen, weil sie viele Informationen kurz und nachvollziehbar zusammenfassen. Für besseren Leserservice kann man sie außerdem zum Download anbieten.
  • Zusammenfassungen von Büchern oder anderer Artikel verschaffen dem Leser einen Überblick über ein neues Thema. Nebenbei kannst du dich wunderbar mit anderen Blogs vernetzen, indem du auf externe Artikel verlinkst.

 

10. Optimiere und vernetze deine Blogartikel

Dein Blog bietet besonders hohen Mehrwert, sobald du interne und externe Verlinkungen einbaust. Externe Verlinkungen verschaffen dem Leser tiefergehende Informationen über einen bestimmten Punkt des Artikels. Interne Verlinkungen mit Verweis auf passende Beiträge auf demselben Blog sorgen für den gleichen Effekt und verschaffen dir mehr Traffic. Interessierte Leser bleiben zudem länger auf deinen Seiten. Beide Punkte ist für die Optimierung des Artikels für Suchmaschinen und die Sichtbarkeit des Blogs essentiell.

Gastartikel und Verweise auf Social-Media-Kanäle sorgen ebenfalls für mehr Reichweite. Lass andere Blogger auf deinem Blog Artikel veröffentlichen und biete ihnen ebenfalls Gastartikel an. Das steigert die Themenvielfalt und ist für den Leser interessant, der neue Stile und Facetten kennen lernt.

 

Abschlusstipp zum Blog schreiben

Ein ungepflegter Blog wirkt wenig anziehend für Leser. Erstelle dir eine Content-map samt eines Veröffentlichungszeitplans. Kontinuität ist wichtig. Solltest du hingegen weniger Interesse daran haben, stetig neue Themen zu veröffentlichen, dann ergänze bestehende Blogartikel. Auch diese dürfen wachsen. – Immerhin ist ein Blog kein Buch, das erst in einer neuen Auflage erscheinen muss. Dein Blog kann und darf immer und an jeder Stelle ergänzt werden.

 

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